• PRÄZISION

Fehler verboten – über 20 gnadenlose Messpunkte bis zur Erleuchtung

Zwischen gut und schlecht verläuft bei vosla eine klare Trennlinie. Und die ist außerordentlich schmal. Sie kennt kein „Ungefähr“. Sie kennt nur „tauglich“ und „untauglich“, Licht oder Schatten. Einblicke in den Präzisions-Kodex von vosla.

Wer die Produktionshallen von vosla in Plauen betritt, der wähnt sich inmitten eines gigantischen Uhrwerks. Mit der Präzision einer Schweizer Mechanik drehen sich hier kreisförmige Apparaturen, greifen Prozesse ineinander wie Zahnräder. Allerdings scheint die Zeit hier etwas schneller zu verlaufen – anstelle der üblichen 3.600 Sekunden pro Stunde wird die Stunde hier in 4.000 Einheiten gemessen.

„Bei der Automobilbeleuchtung schaffen wir mit unserer 4.000er-Linie einen hohen, 5-stelligen Output pro Tag. Alle hergestellt mit derselben Präzision.“

Jörg Hochmuth ist einer der Leiter der Produktionsabteilung. Er hat ein sehr genaues Auge darauf, dass dieses Uhrwerk nicht den winzigsten Fehler produziert. Denn anders als bei einem Schweizer Uhrwerk ist man hier noch etwas anspruchsvoller, was die Genauigkeit angeht. Denn nach jedem Ticken – um im Bild zu bleiben – wird kontrolliert, ob es richtig getickt hat.

Genauer genommen, es wird mit haarspalterischer Genauigkeit gemessen, ob das Ergebnis des letzten Produktionsschritts den wohl einzigartigen Qualitätsansprüchen hier in Plauen genügt. Wobei auch hier wieder das Bild schief hängt. Denn Haarspalterei wäre ein viel zu grober Maßstab.